Erklärung zum BGH Urteil vom 13.03.2018

Sehr geehrte Damen, liebe Kolleginnen,

falls sich ein männlicher Adressat jetzt nicht angesprochen fühlen sollte, liegt es daran, dass er es 2000 Jahre lang gewohnt war, in der Sprache vorzukommen.

Sicherlich haben Sie das Urteil des BGH vom 13.03.2018 zur Kenntnis genommen, in dem die Richterinnen und Richter des obersten Zivilgerichtes eine erschreckende Ignoranz gegenüber gesellschaftlichen Entwicklungen zeigen.Gut das die Klägerin sich dadurch nicht entmutigen lässt und vor das Verfassungsgericht zieht. Die oberflächliche und rückwärtsgewandte Urteilsbegründung des BGH wird dort sicherlich nicht geteilt.

Jetzt heißt es erst recht, sich weiterhin für eine geschlechtergerechte Sprache stark zu machen um der bisher geübten Praxis endlich eine demokratische Alternative entgegen zu setzen.
Ich unterstütze Sie dabei gerne mit einem Vortrag/einer Veranstaltung zum Thema:

Das "generische Maskulinum" - oder Sprache als Demokratisierungselement?

Einen Ausschnitt kritischer Würdigungen des Urteils finden Sie hier...
Wir sollten uns das Denken also nicht von einem Gericht vorschreiben lassen.

GenderConsultings - Silke Martini

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